Vertragsbedingungen für IT-Beratung, Automatisierung und KI-Lösungen
Stand: Januar 2026
Wichtiger Hinweis:
Diese AGBs gelten für alle Verträge zwischen KI-Prozessnavigator und seinen Kunden. Bitte lies sie sorgfältig durch, bevor du unsere Dienstleistungen in Anspruch nimmst.
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
1.1 Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen:
KI-Prozessnavigator, Inh. Dominik Buchele
Breslauer Str. 11,
86690 Mertingen
Deutschland
E-Mail: d.buchele@ki-prozessnavigator.de
(nachfolgend „Auftragnehmer" oder „wir" genannt)
1.2 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle unsere Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde" genannt). Die AGB gelten ausschließlich; entgegenstehende oder von unseren AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt.
1.3 B2B und B2C
Unsere Dienstleistungen richten sich primär an Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige (B2B). In Ausnahmefällen können auch Verbraucher (B2C) unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Für Verträge mit Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften vorrangig.
§ 2 Leistungsumfang
2.1 Dienstleistungen
Der Auftragnehmer bietet folgende Dienstleistungen an:
IT-Beratung und Prozessanalyse
Kostenlose Potenzialanalyse
Entwicklung und Implementierung von Automatisierungslösungen
Implementierung von KI-gestützten Lösungen
Integration von Prozessautomatisierungen (z.B. mit n8n)
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Bei Projekten zur Softwareentwicklung oder Prozessautomatisierung wird der Vertragsgegenstand in einem separaten Pflichtenheft oder Statement of Work (SOW) detailliert beschrieben.
2.3 Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber verpflichtet sich, die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Ressourcen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die durch mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu Terminverschiebungen und Mehrkosten führen.
2.4 Einsatz von KI-Systemen
Sofern wir KI-gestützte Lösungen einsetzen, dienen diese der Unterstützung bei der Verarbeitung von Informationen und der Automatisierung von Abläufen. KI-Ausgaben können unvollständig, fehlerhaft oder unzutreffend sein; eine bestimmte Qualität oder ein bestimmtes Ergebnis wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
§ 3 Vertragsschluss
3.1 Angebot und Annahme
Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet. Der Vertrag kommt durch unsere schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
3.2 Änderungen des Leistungsumfangs
Änderungen oder Ergänzungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der Schriftform (auch per E-Mail). Der Auftraggeber kann Änderungen verlangen, wenn sie zur Erreichung des Vertragszwecks erforderlich sind. Für darüber hinausgehende Änderungen (Moving Target) wird ein angepasstes Angebot erstellt.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
4.1 Preisgestaltung
Die Preise ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Es gelten folgende Preismodelle:
Stundensätze: Für Beratung, Entwicklung und Implementierung
Festpreise: Für definierte Projekte oder laufende Support-Verträge
Monatliche Pauschalen: Für Wartung, Support und laufende Betreuung
4.2 Umsatzsteuer
Als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen. Alle Preise sind Bruttopreise. Ein Vorsteuerabzug ist nicht möglich.
4.3 Preisanpassungen
Bei erheblichen Änderungen des Leistungsumfangs oder bei Verzögerungen durch den Auftraggeber behalten wir uns das Recht vor, die Preise anzupassen. Bei laufenden Verträgen können Preise mit einer Ankündigungsfrist von 2 Monaten angepasst werden.
4.4 Zahlungsbedingungen
Einmalige Projekte: Nach Abnahme oder in vereinbarten Teilzahlungen
Laufende Verträge: Monatlich im Voraus, fällig zum 1. des Monats
Zahlungsziel: 14 Tage nach Rechnungsdatum
Verzug: Bei Zahlungsverzug werden gesetzliche Verzugszinsen (9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz bei Unternehmen, 5 Prozentpunkte bei Verbrauchern) berechnet
4.5 Drittanbieter-Kosten
Kosten für Drittanbieter-Software, Cloud-Services (z.B. n8n, DSGVO-konforme Server, API-Token) werden gesondert berechnet und dem Auftraggeber in Rechnung gestellt oder direkt vom Auftraggeber bezahlt.
§ 5 Vertragslaufzeit und Kündigung
5.1 Einmalige Projekte
Verträge über einmalige Projekte (z.B. Beratung, Implementierung) enden mit vollständiger Leistungserbringung und Abnahme.
5.2 Laufende Verträge
Für laufende Betreuungs-, Support- und Wartungsverträge gilt:
Mindestlaufzeit: 3 Monate ab Vertragsbeginn
Verlängerung: Automatische Verlängerung um jeweils 1 Monat, wenn nicht gekündigt wird
Kündigungsfrist: 1 Monat zum Monatsende
Form: Kündigung in Textform (E-Mail ausreichend)
5.3 Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Zahlungsverzug von mehr als 2 Monaten
Schwerwiegenden Verstößen gegen diese AGB
Insolvenz einer Vertragspartei
§ 6 Abnahme und Gewährleistung
6.1 Abnahme
Nach Fertigstellung der vereinbarten Leistung (insbesondere bei Software-Entwicklung) ist eine Abnahme durch den Auftraggeber erforderlich. Die Abnahme erfolgt schriftlich oder durch konkludentes Handeln (z.B. produktiver Einsatz). Kleinere Mängel, die die Funktionsfähigkeit nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
6.2 Mängelansprüche und Rügepflicht
Bei B2B-Kunden: Der Auftraggeber ist verpflichtet, erkennbare Mängel unverzüglich, spätestens innerhalb von 7 Werktagen nach Abnahme oder Leistungserbringung, schriftlich zu rügen. Versteckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung zu rügen. Bei nicht rechtzeitiger Rüge gilt die Leistung als genehmigt.
Bei B2C-Kunden: Die gesetzlichen Regelungen bleiben unberührt.
6.3 Gewährleistung
Die Gewährleistungsfrist beträgt 1 Jahr ab Abnahme bzw. Leistungserbringung. Bei Mängeln steht dem Auftraggeber zunächst ein Anspruch auf Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung) zu. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Auftraggeber nach seiner Wahl Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
6.4 Ausschluss der Gewährleistung
Die Gewährleistung entfällt bei:
Unsachgemäßer Nutzung oder Änderung durch den Auftraggeber oder Dritte
Nicht autorisierter Nutzung oder Zugriff
Mängeln, die auf Anweisungen oder Vorgaben des Auftraggebers zurückzuführen sind
Fehlern in Drittanbieter-Software oder -Schnittstellen
§ 7 Haftung
7.1 Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
7.2 Haftung bei leichter Fahrlässigkeit
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, maximal jedoch auf die Höhe des jeweiligen Auftragswerts.
7.3 Ausschluss von Folgeschäden
Die Haftung für indirekte Schäden und Folgeschäden wie entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechung, Datenverlust oder Schäden durch Dritte ist ausgeschlossen, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
7.4 Haftung für Drittanbieter
Für Schäden, die durch die Nichtverfügbarkeit, Fehlfunktion oder Sicherheitslücken von Schnittstellen Dritter (APIs), Drittanbieter-Software oder Cloud-Diensten entstehen, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, übernehmen wir keine Haftung.
7.5 Datensicherung
Der Auftraggeber ist selbst für regelmäßige Datensicherungen verantwortlich. Wir übernehmen keine Haftung für Datenverluste, die durch fehlende oder unzureichende Backups entstehen.
7.6 KI-Ausgaben und Halluzinationen
Für fehlerhafte, unvollständige oder irreführende Ergebnisse von KI-Systemen (einschließlich sogenannter Halluzinationen) übernehmen wir keine Haftung, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Der Auftraggeber ist verpflichtet, KI-Ausgaben vor ihrer Verwendung eigenverantwortlich zu prüfen und freizugeben.
§ 8 Nutzungsrechte und Urheberrecht
8.1 Einräumung von Nutzungsrechten
Nach vollständiger Bezahlung der Vergütung räumen wir dem Auftraggeber ein einfaches, nicht ausschließliches, unbefristetes Nutzungsrecht an der erstellten Software, den Workflows und anderen Arbeitsergebnissen ein.
8.2 Umfang der Nutzungsrechte
Das Nutzungsrecht umfasst:
Die Nutzung der Software/Workflows für interne Geschäftszwecke
Die Vervielfältigung zu Sicherungszwecken
Die Anpassung an geänderte IT-Umgebungen (soweit technisch möglich)
8.3 Einschränkungen
Nicht gestattet sind ohne unsere ausdrückliche schriftliche Zustimmung:
Die Weitergabe, Vermietung oder Lizenzierung an Dritte
Die Dekompilierung oder Reverse Engineering
Die Veränderung des Quellcodes (außer nach Vereinbarung)
Die kommerzielle Nutzung außerhalb des eigenen Unternehmens
8.4 Vorlagenrecht des Auftragnehmers
Wir behalten uns das Recht vor, entwickelte Lösungen, Workflows und Code-Komponenten als Grundlage (Template) für ähnliche Projekte mit anderen Kunden zu verwenden, sofern keine kundenspezifischen Daten oder Geschäftsgeheimnisse enthalten sind.
8.5 Quellcode
Der Quellcode verbleibt in unserem Eigentum. Bei Bedarf stellen wir den Quellcode gegen gesondertes Entgelt zur Verfügung.
§ 9 Geheimhaltung und Datenschutz
9.1 Vertraulichkeit
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, technischen Informationen und sonstigen vertraulichen Daten streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Soweit wir in deinem Auftrag personenbezogene Daten verarbeiten, schließen wir vorab einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.
9.2 Datenschutz (DSGVO)
Wir verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie dem Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG). Alle Daten werden auf DSGVO-konformen Servern in Deutschland gespeichert. Eine Übermittlung von Daten außerhalb der EU erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Auftraggebers.
9.3 Auftragsverarbeitung
Sofern wir im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Auftraggebers verarbeiten, wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
9.4 Dauer der Geheimhaltung
Die Geheimhaltungsverpflichtung gilt während der Vertragslaufzeit und für 3 Jahre nach Vertragsende.
9.5 Kundendaten in KI-Systemen
Der Auftraggeber stellt sicher, dass er zur Nutzung, Weitergabe und Verarbeitung der von ihm bereitgestellten Daten berechtigt ist. Der Auftraggeber darf keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO), Geschäftsgeheimnisse oder sonstige hochsensible Informationen in KI-Systeme eingeben, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart und technisch abgesichert ist. Für Inhalte, die der Auftraggeber in KI-Systeme einspeist, trägt er die Verantwortung.
§ 10 Besondere Bestimmungen zu KI-Leistungen (AI Act, Data Act)
10.1 Rollen und Verantwortlichkeiten nach AI Act
Für den Betrieb der KI-Lösung im Unternehmen des Auftraggebers ist der Auftraggeber als Betreiber/Anwender verantwortlich. Er bestimmt Zweck und Einsatz der KI-Lösung und stellt die rechtmäßige Nutzung sicher. Wir erbringen Beratungs-, Implementierungs- und Betriebsleistungen im vereinbarten Umfang. Eine Zusicherung der vollständigen Rechtskonformität der Nutzung durch den Auftraggeber ist nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart ist.
10.2 Informations- und Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber informiert uns unverzüglich, wenn die KI-Lösung in einem regulierten oder hochrisikorelevanten Umfeld eingesetzt wird oder besondere gesetzliche Anforderungen gelten. Etwaige zusätzliche Pflichten, Dokumentationen oder Konformitätsmaßnahmen sind gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.
10.3 Data Act
Der Data Act (Verordnung (EU) 2023/2854) ist in Kraft. Ein Sonderkündigungsrecht des Auftraggebers aufgrund des Data Act besteht nicht. Etwaige gesetzliche Datenzugangs-, Datenportabilitäts- oder Herausgabeansprüche richten sich ausschließlich nach dem Data Act und anderen anwendbaren gesetzlichen Vorschriften. Soweit wir hierzu nicht gesetzlich verpflichtet oder vertraglich beauftragt sind, schulden wir keine darüber hinausgehenden Leistungen.
10.4 Managed KI Service
Bei laufenden Managed-KI-Services (Betrieb/Betreuung) schulden wir die vereinbarten Betriebs- und Supportleistungen, nicht jedoch die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung von KI-Ausgaben. Für Schäden, die daraus entstehen, dass der Auftraggeber KI-Ausgaben ungeprüft übernimmt oder eigene Daten in KI-Systeme eingibt, haften wir nur nach Maßgabe von § 7.
§ 11 Wartung und Support
11.1 Support-Leistungen
Support-Leistungen werden nach Vereinbarung erbracht. Der Umfang (z.B. Reaktionszeiten, Verfügbarkeit, Support-Kanäle) wird im jeweiligen Support-Vertrag festgelegt.
11.2 Wartung
Wartungsarbeiten umfassen:
Regelmäßige Updates und Patches
Überwachung der Systemfunktionalität
Fehlerbehebung im Rahmen des vereinbarten Service Levels
Anpassungen an geänderte Schnittstellen oder Systeme
11.3 Ausschluss
Von der Wartung ausgeschlossen sind Anpassungen aufgrund von Änderungswünschen des Auftraggebers oder Schäden durch unsachgemäße Nutzung.
§ 12 Schutzrechte Dritter
12.1 Freistellung
Soweit Dritte Ansprüche wegen der Verletzung von Schutzrechten (z.B. Urheberrechte, Patente) durch die von uns erstellten Lösungen geltend machen, stellen wir den Auftraggeber auf unsere Kosten frei und verschaffen ihm das Recht zur weiteren Nutzung oder gestalten die Lösung schutzrechtsfrei.
12.2 Voraussetzungen
Die Freistellung setzt voraus, dass:
Der Auftraggeber uns unverzüglich über die Schutzrechtsverletzung informiert
Uns die alleinige Verhandlungs- und Verteidigungsbefugnis eingeräumt wird
Der Auftraggeber uns bei der Abwehr unterstützt
§ 13 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt (z.B. Naturkatastrophen, Krieg, Pandemien, Streik, behördliche Anordnungen) befreien beide Vertragsparteien für die Dauer der Störung von ihren Leistungspflichten. Bei einer Verzögerung von mehr als 3 Monaten kann jede Partei vom Vertrag zurücktreten.
§ 14 Verbraucherschlichtungsstelle
Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.
§ 15 Schlussbestimmungen
15.1 Schriftform
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB und aller darauf basierenden Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel. E-Mail ist ausreichend.
15.2 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
15.3 Abtretungsverbot
Die Abtretung von Rechten und Pflichten aus diesem Vertrag an Dritte bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung.
15.4 Anwendbares Recht
Auf alle Rechtsbeziehungen zwischen uns und dem Auftraggeber findet ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.
15.5 Gerichtsstand
Bei B2B-Kunden: Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist unser Geschäftssitz in Mertingen bzw. das zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Bei B2C-Kunden: Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
§ 16 Besondere Bestimmungen für Verbraucher (B2C)
16.1 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen (z.B. per E-Mail oder Telefon abgeschlossene Verträge) ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß § 355 BGB zu. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage.
Widerrufsbelehrung für Verbraucher:
Du hast das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um dein Widerrufsrecht auszuüben, musst du uns:
KI-Prozessnavigator, Inh. Dominik Buchele
Breslauer Str. 11, 86690 Mertingen
Deutschland
E-Mail: d.buchele@ki-prozessnavigator.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. per Post oder E-Mail) über deinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass du die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendest.
16.2 Folgen des Widerrufs
Wenn du diesen Vertrag widerrufst, haben wir dir alle Zahlungen, die wir von dir erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über deinen Widerruf bei uns eingegangen ist.
16.3 Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungsverträgen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem du dazu deine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig deine Kenntnis davon bestätigt hast, dass du dein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlierst.
16.4 Vorrang gesetzlicher Vorschriften
Im Übrigen gehen bei Verträgen mit Verbrauchern die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften diesen AGB vor.
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